Mittwoch, 13. Januar 2016

Nachwuchs -Einzelsport-

Stammplatz auf dem Stockerl


Der TV Dillingen war Gastgeber für Bayerns besten Nachwuchs. Dieser trug in drei Altersklassen die Bayerischen Meisterschaften aus. Für die U15 und U13 Klasse hatten sich auch Nick Deng und Edgar Walter qualifiziert.
Die über zwei Tage laufende Veranstaltung startet traditionsgemäß mit den Mixedwettbewerben. Bis ins Halbfinale schaffte es im U13 Wettbewerb Edgar Walter mit seiner Partnerin in der U13 Konkurrenz. Der Sprung auf das Stockerl, als Dritte, war geschafft. Am Einzug ins Finale, dies sollte sich wie ein roter Faden durchs Turnier ziehen, scheiterten sie an den Turnierfavoriten. Nick Deng dagegen fehlte mit seiner Partnerin in der U15 Klasse ein weiter Sieg um aufs Treppchen zu kommen.
Am ersten Tag finden auch immer die Vorrundengruppen im Einzel statt. Dabei heißt es mindestens auf Platz zwei zu landen um auch am zweiten Tag noch in der KO-Runde der Einzelkonkurrenz dabei zu sein. Nick Deng und Edgar Walter starteten in ihrer Gruppe jeweils mit einem Sieg. Deng war auch im zweiten Gruppenspiel erfolgreich und hatte die KO-Runde damit in der Tasche. Im letzten Gruppenspiel ging es für ihn und seinem Kontrahenten, wer wird Gruppenerster und damit in der KO-Runde auf einen Gruppenzweiten zu treffen. Diese Partie ging über die volle Distanz und Deng sah in den Sätzen drei und fünf schon als der sichere Sieger aus, konnte aber diese Führungen nicht ins Ziel bringen. 
Es nagte aber nicht an seinem Selbstvertrauen. Während sein Kontrahent aus der Gruppe gleich in der ersten KO-Runde auf der Strecke blieb, schaffte es Nick Deng bis ins Halbfinale. Um den Einzug ins Finale hatte er es mit dem Topgesetzten zu tun. Trotz des 0:3 (-10, -8, -10) hatte Deng in zwei Sätzen die Chancen auf Satzgewinne. Ein Platz auf dem Podest war ihm als Halbfinalteilnehmer auf alle Fälle sicher.
N.Deng, 1. v. re. auf Platz 3 (Fotos H.Deng)

Das zweite Vorrundenspiel, im letzten traf er auf den Gruppenkopf, war für Edgar Walter das Entscheidende. Ein Sieg hätte so gut wie sicher den zweiten Platz in der Gruppe bedeutet. Er sah sich erstmal dabei einem 0:2 Rückstand gegenüber. Mit einer Energieleistung ließ er den Satzausgleich folgen. Leider konnte er den Rückenwind aus den beiden gewonnenen Sätzen nicht für sich nutzen und hatte im Entscheidungssatz das Ende gegen sich.
Am zweiten Tag werden immer die Besten in den Doppelwettbewerben gesucht. In der ersten Runde als eine der Gesetzten noch mit Freilos, trafen sie in der zweiten Runde auf ein eingespieltes Vereinsdoppel, die auch noch den Vorteil hatten schon im Wettkampf drin zu sein. Es war daher nicht verwunderlich, dass Nick Deng und sein Partner mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatten. Diesen zähen Kampf entschieden sie mit 3:1 Sätzen für sich und das Halbfinale und Podestplatz waren sicher. Im Halbfinale trafen sie auf das topgesetzte Doppel. Mit etwas Glück hätte es zu einem Satzgewinn reichen können, letztendlich erwiesen sich die Favoriten als zu stark.
Nochmal auf Platz 3

Das Doppelergebnis der U13 Schüler entsprach am Ende der Setzliste. Mit seinem Partner war Edgar Walter auf Position Vier gesetzt und wurden ihrer Setzung mit dem Erreichen des Halbfinales gerecht. Auch hier war um den Einzug ins Finale das Topdoppel der Gegner. Walter und sein Partner Mike Hollo forderten ihre Gegner heraus und hätten mit etwas Fortune zumindest in den Entscheidungssatz gehen können. Die Favoriten setzten sich aber mit 9, -5, 7 und 9 durch. Der, mit dem Erreichen des Halbfinales, dritte Platz war auf alle Fälle sicher. 
Ein weiterer 3.Platz, Edgar Walter 1. v. re 
Insgesamt viermal auf dem Podest zu stehen konnte sich auf alle Fälle sehen lassen und die Nachwuchshoffnungen mit Stolz versehen.      

Dienstag, 12. Januar 2016

Oberligateam -Vorrundenrückblick-

Auf Platz drei übers Jahr


Nach dem Regionalligaabenteuer bewegt sich das Aushängeschild der SpVgg wieder innerhalb der weißblauen Grenzen. Obwohl am Ende der letzten Saison nur das Tabellenende zu Buche stand, will man die gewonnenen Eindrücke und den Reiz gegen Teams auch aus anderen Bundesländer zu spielen, nicht missen. SpVgg Thalkirchen war nun auch ein Begriff über Bayerns Grenzen hinaus.
Die Oberligasaison 15/16 ging die SpVgg auch mit einer gravierenden Änderung an. Einer der besten Spieler, der je die Farben der SpVgg trug, beendete seine Laufbahn im Spitzenteam. 
Wie wird die Saison Eins nach Miklos Szalaba laufen? Den Verlust der Integrationsfigur verkraftete das Team besser als erwartet. Einen großen Anteil, dass das Oberligateam zur Saisonhälfte auf Platz 3 den Jahreswechsel überbrückte, hatte das Spitzenpaarkreuz. Mit Neuzugang Michael Dudek und Daniel Weber spielen mit die Besten der Liga bei der SpVgg. Ein einziges Mal schlossen Beide ein Spiel mit einer negativen Bilanz ab. Auch auf den Positionen drei und vier, Rafael Di Florio und Käpt`n Matthias Ziermeier, sofern sie fit waren, zählt die SpVgg mit zu den Besseren in der Liga. Keines der Vorrundenspiele mit kompletter Stammformation bestreiten zu können machte sich auch deshalb nicht negativ bemerkbar, weil die eingesetzten Ersatzspieler oft über sich hinaus wuchsen.  
Vorrundenbilanz: Sieben Siege, ein Remis und nur zwei Niederlagen, machen Summa Sumarum 15:5 Punkte. Dreimal ging eine Partie über die volle Distanz mit einem 2:1 in der Schlussdoppelbilanz.

H gg. TTC Fortuna Passau 5:9
H gg. DJK Landshut 9:6
A gg. MTV Ingolstadt  9:2
H gg. SB DJK Rosenheim 1:9
H gg. TuS Bad Aibling 9:4
H gg. DJK Sparta Nürnberg  8:8
A gg. TSV Schwabhausen 2 9:5
A gg. TV Erlangen 9:7
A gg. TSV Windsbach 9:3
A gg. TSV Schwabmünchen  9:7
 



Jugendteams -Vorrundenrückblick

Das gabs bei der SpVgg noch nie!


Kein Team auf Kreisebene am Start. Nein, die SpVgg hat kein Team aus dem Spielbetrieb zurück gezogen. Kein Kreisligateam beruht ganz einfach auf den Umstand, dass sich die Nachwuchsteams in den letzten Jahren so gesteigert haben, dass sie sich für die Bezirks- und Verbandsligen qualifiziert haben. Die Konsequenz, die SpVgg Teams spielen in der Saison 15/16 in den drei höchsten Nachwuchsligen.

SpVgg 1 -Bayernliga-

Auch im zweiten Bayernligajahr in Folge hält sich das Team mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis und einem leichten Spielverhältnisplus im Tabellenmittelfeld, Platz 6, auf. Als Stützen des Teams entpuppten sich Nick Deng und Felix Stüttgen mit einer 19:6 bzw. 13:7 Halbzeitbilanz. Können beide ihre Form halten, sowie die beiden anderen Teammitglieder die Ihre stabilisieren, könnte zum Saisonende ein Platz im vorderen Tabellendrittel möglich sein. Wichtig ist aber auch, eine gewisse Nachhaltigkeit und damit talentierten Spielern aus den nächsten SpVgg Teams schon mal Bayernligaluft schnuppern zu lassen. Am Ende der Saison werden zwei Spieler aus Altersgründen die Jugendteams verlassen.

SpVgg 2 -Oberbayernliga-

Dreimal in Folge stieg das Team als Meister auf. Dieser Serie ist vorerst ein Ende gesetzt. Aber warum sollte das Team auch aufsteigen, die nächste Liga wäre die Bayernliga. Leider hat sich das Team auch aus dem Anwärterkreis der Meisterschaftskandidaten verabschiedet. Drei Niederlagen in Folge gegen Vorrundenende nahmen alle Chancen, auch wenn das Team auf Platz 4 (7:7 Punkte) von den vorderen Plätzen nicht so weit weg wäre. Unabhängig davon stellt das Team einen der Besten der Liga. Der mit Abstand jüngste Spieler auf der Einserposition, Edgar Walter, ließ mit einer 9:4 Bilanz aufhorchen.

SpVgg 3 -2.Bezirksliga-

Die Überraschung schlechthin, war das Team als Sieger beim Aufstiegsturnier zu dieser Liga. Der Auftakt in dieser Liga verlief mit 8:1 dann auch sehr erfolgversprechend. Doch dann folgten drei Niederlagen in Folge, die man allesamt als sehr unglücklich bezeichnen konnte. Drei Spieler mit einer positiven Bilanz sind eine Bestätigung, dass durchaus mehr als der 6.Platz drin gewesen wäre. Zumal mit Leander Gramsl mit einer 15:1 Bilanz der beste Spieler der Liga in ihren Reihen steht.

Sonntag, 3. Januar 2016

Landesligateam -Vorrundenrückblick-

Soll`s etwas mehr sein?


Diese Frage kann dem Team SpVgg 2 um Käpt`n Oliver Ayoub durchaus gestellt werden. Im Vorrundenverlauf wurde diese Frage des öfteren mit Nein beantwortet. Zu den bisher sechs Punkten, die zur Halbzeit auf der Habenseite stehen hätte der ein oder andere Zähler hinzu kommen können.

Beim Auftakt fehlende Fortune

Im ersten und dritten Spiel konnte die Chance, die Schlußdoppel siegreich zu gestalten, nicht genutzt werden und so das Team in beiden Spielen leer ausging. Diese Niederlagen raubten etwas das Selbstvertrauen, es dauerte bis zum Spiel Nr. 6 bis der erste Punkt eingefahren wurde. Dass es auch hier nicht zu mehr reichte, lag erneut am Schlussdoppel. 

Aufholjagd

Im Duell beim Kreisrivalen SV WB Allianz war der Druck des unbedingt punkten zu müssen schon sehr groß. Der Spielverlauf ließ dann auch nichts gutes zu verheißen, ein 3:7 Rückstand schien nicht mehr zu meistern sein. Kurz vor dem Untergehen zog sich das SpVgg Team selbst am Schopf aus dem Sumpf. Spiel für Spiel wurde der Abstand immer geringer und auf einmal ging das Team mit einer Führung ins Schlussdoppel. Auf Grund des Spielverlaufs wäre eine Punkteteilung schon ein Erfolg gewesen, doch die Aufholjagd gab dem Thalkirchner Duo so viel Selbstvertrauen, dass auch hier noch ein Sieg eingefahren wurde und mit 9:7 der erste Saisonsieg gefeiert wurde.
Das nächste Spiel gg. einen der Mitkandidaten um Klassenerhalt schien dort weiter zu gehen, wo das Spiel vorher aufhörte. Mit einem Traumstart, alle drei Eingangsdoppeln wurden gewonnen, stieg das SpVgg Team in diese Partie ein. Doch diesesmal hakte es in den Einzeln. Die Traumstartführung hielt leider nicht bis ins Schlussdoppel, so dass der schon vor den Augen liegende doppelte Punktgewinn nicht mehr zu realisieren war. Auch der Punktgewinn rückte nach 0:2 in weite Ferne, doch wieder einmal zeigten SpVgg Akteure Stehvermögen und das Doppel wurde nochmal gedreht.

Am Ende Erfolgserlebnis

Im letzten Vorrundenspiel gelang dem Team ein positiver Vorrundenausklang. Mit sechs Punkten startet das Team nun in die Rückrunde und wird weiter um den Klassenerhalt zittern müssen. Obwohl auf Platz beträgt der Abstand zu den Abstiegsrängen nur einen Punkt.       

Freitag, 1. Januar 2016

Bezirksligenteams -Vorrundenrückblick-

Mal oben, mal unten


Seit Jahren ist die SpVgg auch in den Ligen des Bezirks Oberbayern eine feste Größe. Untermauert wird dies mit drei Teams und beweist welches Spielerpotential die SpVgg in ihren Reihen hat. Erfahrene Spieler bilden in der Regel das Kernstück dieser Teams, an deren Seite talentierte Nachwuchsspieler die Möglichkeit haben ihr Potential weiter aus zu bauen.
Das Vorrundenabschneiden, vorne dabei zu sein bzw um den Ligenverbleib zu kämpfen, war so in etwa zum Saisonstart erwartet worden. Lediglich die Reihenfolge der gehandelten Teams wurde eine andere. 

2.Bezirksliga:

Für das Team SpVgg 3 war von Beginn an das Saisonziel Klassenerhalt ausgesprochen worden. Damit dies auch in die Tat umgesetzt werden kann, holte sich das Team mit Miklos Szalaba eine Versicherung. Sein Einsatz in den um den Klassenverbleib wichtigen Spielen sollte die dazu notwendigen Punkte holen. Obwohl das Team beim Großteil der Vorrundenspiele mit Personalschwierigkeiten zu kämpfen hatte, steht eine Punktebilanz von 12:6 und ein 3.Platz zu Buche. 

3.Bezirksliga:

Das Team dem eine Platzierung im vorderen Tabellendrittel zugetraut wurde, war SpVgg 4. Doch bereits das "Lokalderby" sollte ein Indiz sein, dass das Team auf dem Papier zu den Teams des vorderen Tabellendrittel zu zählen ist, aber den Großteil der Spiele nicht nach der Papierform bestreiten wird. Entsprechend hatte Käpt`n Daniel Fuchsberger alle Hände voll zu tun die Spiele mit voller Besetzung zu bestreiten. Dass dadurch nur sechs Punkte auf der Habenseite stehen ist daher nicht verwunderlich. Ein Vorrundenabschluß auf dem Relegationsplatz ist noch das Bestmöglichste das zu erreichen war.
Im "Lokalderby" die Nase vorne legte das Team SpVgg 5 um Käpt`n Sven Kieninger schon mal einen Auftakt nach Mass hin. Ein Zweier im zweiten Spiel gab dem Team schon mal ein beruhigendes Polster, das zwei Spiele später noch komfortabler werden sollte. Eine Durststrecke von vier punktlosen Spielen nahm etwas Luft aus dem Polster, ehe ein Punkt im letzten Vorrundenspiel den Abstand zu den Abstiegsplätzen zwar nicht vergrößerte, aber immerhin diese auf Distanz hielt. Mit sieben Punkten wird das Rückrundenrennen um Klassenverbleib noch eine spannende Angelegenheit.