Mittwoch, 28. März 2012

Bayernliga (24.03.121)

TSV Schwabmünchen-
SpVgg Thalkirchen Fr. 9:6
Ohne Drei, es fehlten die Nr. 1, 2 u. 6, fuhr das Bayernligateam zum Tabellenletzten. Obwohl in solchen Fällen das Team auf Ersatz aus dem Landesligateam (eine Liga unter) zurückgreifen kann, kann es auch gegen einen Tabellenletzten ein schwieriges Unterfangen sein.
Dies zeigte sich sogleich im Doppelauftakt, den die Gastgeber mit 2:1 für sich entschieden. Für Thalkirchen trugen sich Szalaba/Koch als Sieger in den Spielbericht ein.
Das Fehlen der Spieler aus dem Spitzenpaarkreuz bedeutete, dass alle SpVgg Akteure an diesem Abend in der Aufstellung Plätze zwei Ranglistenpositionen höher einnehmen mussten.
Die Gastgeber nutzten dies zu einer 6:1 Führung. Diese Führung täuschte aber über den wahren Spielverlauf hinweg. In zwei von vier Einzel konnten in den Entscheidungssätzen Matchbälle nicht genutzt werden. Ein 3:4 Zwischenstand wäre also im Bereich des Möglichen gewesen. Wie der weitere Spielverlauf zeigte, hätte dies zumindest zu einer Punkteteilung reichen können.
Die nächsten fünf Einzel wurden nun, Durchgangs übergreifend, zur Beute der SpVgg. Michael Schaller, sowie Andrzej Fasching Dzido (Nr.2 bzw. Nr.5 des LL-Teams) machten den Anfang.
Miklos Szalaba und Max Koch drehten nun im Spitzenpaarkreuz den Spieß mit den exakt gleichen Satzergebnissen um. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Matthias Ziermeier.
Der Spielverlauf änderte sich abermals und hatte durchaus Ähnlichkeiten mit dem 1.Durchgang. Wieder wurden Matchbälle nicht in Siege umgewandelt und die Entscheidungssätze wurden erneut zur Beute der Gastgeber. Am Ende stand das 9:6 u. 32:28 Satze für die Gastgeber.Ein Blick auf das Satzergebnis spricht Bände wie knapp die SpVgg zumindest einen Punkt verpasst hat.
Nach der Osterpause geht es mit einem Heimspiel weiter. Am 15.04.12 kommt mit dem TSV Schwabhausen 2 ein weiteres Team aus dem Tabellenkeller in die Reutberger Strasse.

Landesliga (23.03.12)

"Finale" um Platz Zwei!
Dieser Platz berechtigt zur Teilnahme an den Relegationsspielen zum Aufstieg in die Bayernliga. Dass es die Landesliganeulinge TSV Dachau 65 und SpVgg Thalkirchen 2 sind, ist an sich die Überraschung schlechthin.
Die bessere Ausgangsbasis in diesem "Finale" hatten die Dachauer. Sie hatten nicht nur Heimrecht, mit zwei Punkten Vorsprung standen sie auch auf Platz 2 und wurde zudem mit dem weitaus besseren Spielverhältnis untermauert. Um ihre minimale Chance auf den Relegationsplatz zu wahren, musste die SpVgg unbedingt beide Punkte einfahren.
Doch erstmal legten die Hausherren vor. Der Doppelauftakt endete zu ihren Gunsten, auf Thalkirchner Seite konnten nur Dömel/Hoffmann mit einem 3:2 punkten.
Mit einem Paukenschlag begann der Überkreuzdurchgang. Michael Schaller traf auf den herausragenden Spieler der Liga. Die Nr.1 der Gastgeber hatte bis dahin noch kein Spiel verloren sah sich gg. Schaller mit 0:2 Sätzen im Rückstand. Dass sich so ein Spieler nicht so ohne weiteres geschlagen gibt, bewies er mit dem Gewinn der Sätze 3 und 4. Im Entscheidungssatz hatte sich Schaller aber wieder gefangen und entschied diesen mit 11:8 für sich. Auf dem Nachbartisch hatte die Dachauer Nr. 2 die Nase vorne, so dass die Führung der Gastgeber weiter Bestand hatte.
Dass der Unterschied bei der SpVgg zwischen 1. und 2.Paarkreuz nur gering ist bewiesen Christian Hoffmann (Nr.3) und Andreas Thomae (Nr.4). Mit ihren Siegen drehten sie die Führung zu Gunsten der SpVgg. Diese hatte auch weiter Bestand nach den letzten Einzel des 1.Durchgangs. Dafür sorgte auf Thalkirchner Seite Andrzej Fasching-Dzido mit einem 3:1 Satzerfolg.
Die ersten Einzel des 2.Durchgangs nutzten die Gastgeber ihrerseits zur Führung. Diese behielten sie bis zum letzten Einzel, denn auf Thalkirchner Seite punkteten jeweils mit ihrem zweiten Einzelerfolg Hoffmann und Faching-Dzido.
Diese 8:7 Führung der Gastgeber bedeutete, der 2.Platz ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Es spricht für die Einstellung der SpVgg, dass sie aber dennoch zeigen wollte, dass sie mit den Gastgebern ebenbürtig ist.
Einen 0:2 Satzrückstand im Schlussdoppel drehten Dömel/Hoffmann zu einem 3:2, dass am Ende die Punkteteilung bedeutete. Da auch in der Vorrunde die Punkte geteilt wurden, bewies die SpVgg, dass sie zumindest im direkten Vergleich dem Tabellenzweiten ebenbürtig ist.
Auch wenn es zum zweiten Platz nun nicht mehr reicht, Platz 3 ist der SpVgg vor dem letzten Spiel (Ostersamstag, 16.30 Uhr, Reutberger Strasse) nicht mehr zu nehmen. Für einen Aufsteiger kann sich dieser Platz allemal sehen lassen.

Dienstag, 20. März 2012

Nachwuchstischtennis

Endstation Halbfinale!

Die Bezirksmannschaftsmeisterschaften waren der Abschluss einer ereignisreichen Woche.
Am Mittwoch das Kreisfinale, am Sonntag nach Lenting um sich mit den anderen Kreissiegern der BTTV Kreise EI/ND, IN/PAF, DAH/M-Nord u. FFB um den Bezirkstitel zu kämpfen. Bei diesem Wettbewerb treten, im Gegensatz zum Ligenbetrieb, Mannnschaften an die an Altersbeschränkung gebunden sind. Das Schüler A Quartett (Jhrg. 97 u. jünger) der SpVgg, identisch mit dem Bezirksligateam, traf in der 1.Runde auf SV Eitensheim (Krs EI/ND). Lediglich ein Satzgewinn ließ die SpVgg den Eitensheimer zu und mit 8:0 wurde die erste Hürde problemlos genommen.
Nach der Setzungsliste wartete der TSV Schwabhausen als Gegner im Halbfinale. Die wiederum erwiesen sich an diesem Tag der SpVgg überlegen. Die SpVgg kam nur zu zwei Einzelerfolgen durch Josef Stauber und Felix Stüttgen.

Hatten ein strammes Programm hinter sich.
5 Spiele in Fünf Tagen (Foto Ming Deng)

Auch wenn es zu mehr nicht gereicht hat als am Ende der 3.Platz. Was die Jungs seit Mittwoch geleistet haben (5 Spiele) ist äußerst bemerkenswert und zeigt, dass da wieder was heranwächst.

Nachwuchstischtennis

Bezirksligajungs bezwingen den Spitzenreiter!
Gelingt dem Juniorteam 1 erneut ein Kraftakt? Nachdem dem schweren Bezirksligaspiel am Donnerstag in Blumenau (siehe Bericht) war am Samstag kein Geringerer als der Spitzenreiter TSV Gilching Gast in der Reutberger Strasse. Die Gilchinger haben mit dem Ex-Thalkirchner Christian Winklmeier einen exzellenten Trainer. Als er nach seiner Thalkirchner Zeit und einem Abstecher beim TSV Starnberg bei seinem Heimatverein das Jugendtraining übernahm ist ein Aufschwung in Gilching nicht zu übersehen. Seine Handschrift zeigte sich auch darin, dass seine Jungs bis zum Samstag erst einen Verlustpunkt hinnehmen mussten.

Spielte als Jugendlicher selbst bei der SpVgg:
Ch.Winklmeier (mitte) Foto Archiv SpVgg

Doch nun zum eigentlichen Geschehen. Die SpVgg ist ebenfalls bekannt für ihre kontinuierliche Jugendarbeit und die Handschrift von Miklos Szalaba erfuhr ebenfalls ihre vorläufige Bestätigung am Ende eines turbolenten Wochenverlaufs.
Bestens gechoacht von Sven Kieninger und Martin Stüttgen, beide stecken derzeit in ihrer Trainerausbildung, legten Josef Stauber, Quirin Hahne, Felix Stüttgen und Nick Deng wohl ihr Reifezeugnis ab.
Nach dem Doppelauftakt, hier punkteten Stauber/Deng, legte Thalkirchens Nachwuchs im 1.Block (Überkreuzdurchgang) den Grundstein. In dieser Phase stand eine 3:1 Bilanz zu Buche für die Stauber, Stüttgen und Deng verantwortlich waren.

Je 2x im Einzel u. zusammen im Doppel macht Fünf:
J.Stauber u. N.Deng (Foto Archiv SpVgg)

Der zweite Block (direkte Vergleiche) bestätigten Stüttgen und Deng ihren Formanstieg, denn ihre Siege waren es, dass die SpVgg weiter die Führung behielt. Erstaunlich abgebrüht der wohl Jüngste in diesem Match Nick Deng (Jhrg 2001) der sich bis dahin in seinen Einzel nervenstark bewies. Jeweils im Entscheidungssatz hatte er nach Rückständen die Nase vorne.

Zeigte im Wochenverlauf sein bisher bestes TT:
Felix Stüttgen (Foto Ming Deng)

Der Block Nummer 3 brachte nun die Entscheidung. In dieser Phase treffen die jeweiligen Einser und Zweier auf die jeweiligen Dreier bzw. Vierer. Diese Spiele zeigten, dass in dieser Partie die "Spitzenspieler" ihren Kontrahenten überlegen waren. Sie verliefen ohne nennenswerte Überraschung und nach der 6:4 Führung nach Block 2 reichten die Siege von Josef Stauber und Quirin Hahne, bei einem Einzelsieg der Gilchinger, zum umjubelten 8:5 Erfolg.
Damit hat der SpVgg Nachwuchs nun alle Optionen auf Platz 2, der vielleicht noch zum Aufstieg in die Oberbayernliga reichen könnte.

Pokalfinale

-SpVgg-
Bayerischer Pokalsieger!


Im schwäbischen Buttenwiesen (Krs.Dillingen) trafen sich die Bezirkspokalsieger um den Bayerischen Pokalsieger -Verbandsebene- zu ermitteln.
Dieser Wettbewerb wird, im Gegensatz zur Ligenmeisterschaft, mit 3er Teams ausgetragen.
Die SpVgg hatte sich als Oberbayerischer Pokalsieger für dieses Turnier qualifiziert.
Max Koch, Matthias Ziermeier und Paul Höser hatten es in der 1.Runde mit dem oberfränkischen Landesligisten TS Arzberg zu tun. Auch wenn die Arzberger eine Liga tiefer als die SpVgg spielen, kann es bei 3er Teams immer wieder zu Überraschungen kommen.
Ein weiterer Reiz dieses Wettbewerbs ist, dass die Teamaufstellung frei wählbar ist und der Auftakt ins Match ein wichtige Rolle spielt. Die SpVgg wählte die Aufstellung so, dass Käpt`n Matthias Ziermeier das Auftakteinzel bestreitet. Der taktische Gedanke dabei war, dass Ziermeier mit seiner sicheren Spielweise (Block direkt am Tisch) seinem Gegner schwer den Rhythmus finden läßt. Mit 3:1 Sätzen bestätigte Ziermeier die taktische Überlegung.
Bereits im zweiten Einzel kam es zum Aufeinandertreffen der "Spitzenspieler" beider Teams.
Dass sich Max Koch derzeit in einer exzellenten Form befindet bewies mit 3:0 Sätzen gg. den Tschechenimport der Porzellanstädter.
Die Arzberger hielten mit ihrem jüngsten Akteur im 3.Einzel dagegen, doch Koch hatte nach 0:1 Satzrückstand seinen Gegner mit (1, 9 u. 8) sicher im Griff. Problemlos auch das nächste Einzel für Ziermeier. Sein Widerpart hatte beim 11:3, 11:7 u. 11:6 nichts entgegen zu setzen.
Gut erholt von seiner Niederlage zeigte sich abschließend Paul Höser. Beeindruckend die Satzergebnisse. 11:2, 11:7 u. 11:3. Lediglich im 4.Satz konnte der gegnerische Spitzenspieler (10:12) ernsthaft Widerstand leisten.
Die Auslosung wollte es so, dass die SpVgg auf den erklärten Favoriten TV Erlangen traf. Die Erlanger führen die Bayernliga Nord an un hatten in ihren Reihen mit Michael Ziegler einen Spieler mit Zweit- u. Regionalligaerfahrung.
Als "Heimteam" wählte die SpVgg erneut die Aufstellung der 1.Runde und erneut ging die Rechnung auf. Matthias Ziermeier brachte die erhoffte Führung (11:7, 5:11, 11:5 u. 14:12). Max Koch half in einer sehenswerten Partie der SpVgg mit 12:10, 11:4 u. 11:8 zum Führungsausbau. Erlangens Bester brachte sein Team wieder auf Tuchfühlung doch Max Koch hatte, nach Verlust des Auftaktsatzes (10:12), mit 2x5 u. 9 den alten Abstand wieder hergestellt.
Auch wenn das nächste Einzel wiederum eine Beute der Erlanger Nr.1 wurde, sollte nicht der Kampfgeist von Ziermeier unerwähnt bleiben. Er egalisierte einen 0:2 Satzrückstand und hielt lange den Entscheidungssatz offen, ehe sich doch die Erfahrung aus höheren Ligen durchsetzte.
Das nächste Fünfsatzmatch ging aber postwendend an die SpVgg. Paul Höser führte 2:0, musste den Satzausgleich hinnehmen um aber im Fünften mit 11:9 die Nase knapp vorne zu haben.
Der beste Erlanger brachte die Mittelfranken auf 4:3 heran, Paul Höser im darauf folgenden Einzel überrannte seinen Gegner mit seiner risikoreichen Spielweise 11:9, 11:6 u. 11:6.
Die SpVgg jubelte über den Einzug ins Finale.
Im Finale wartete der TSV Eintracht Eschau. Das Team aus der Landesliga Nord/West ließ auf horchen, da es mit TB Regenstauf (5:4) und DJK Landshut (5:0) ausschließlich Bayernligisten ausschaltete und wohl durchaus in der lage war, der SpVgg ein Bein zu stellen.
Das Finale hielt, was man sich von einem Finale versprach. Spannung, spielerische Leckerbissen und Kampfgeist bis zur Erschöpfung. Das alles bekamen die Zuschauer geboten und die Entscheidung fiel im letzten möglichen 9.Einzel.
Die Eschauer hatten den besseren Auftakt. Nach dem 1.Drittel führten sie mit 2:1, auf Thalkirchner Seite verhinderte Paul Höser mit 3:1 einen perfekten Auftakt der "Heimmannschaft" (auf dem Spielbogen Team A). Das zweite Drittel dann eine perfekte Performance der SpVgg. Dabei glänzte Paul Höser mit einem 3:1 gegen den Eschauer Spitzemann, den Thalkirchnern aus Oberligazeiten bekannt, als er für Hösbach im Spitzenpaarkreuz aufschlug.
Man merkte ihm an, dass langsam seine Kräfte schwanden, doch Max Koch zeigte nochmal eine Energieleistung beim 12:10, 11:4 u. 12:10, dem Matthias Ziermeier ein 3:0 zur 4:2 Führung folgen ließ.
Das Trio Koch, Ziermeier und Höser hatte nun noch drei Spiele zur Verfügung, das Turnier als Bayerischer Pokalsiger zu beenden. Die Eschauer gaben sich aber nicht so ohne weiteres geschlagen. Ihr Spitzenspieler brachte sie wieder auf Tuchfühlung.
Da das Finale, im Gegensatz zu den Runden vorher, auf zwei Tische ausgetragen wurde, waren die Pausen zwischen den Einzel nun kürzer und Stehvermögen war vor allem zum Ende hin angesagt.
Die beiden letzten Einzel waren dementsprechend umkämpft. Paul Höser glich einen 0:2 Satzrückstand auf, musste aber zu Beginn des Entscheidungssatzes seinen Gegner ziehen lassen und der ließ sich auch nach einem Timeout von Höser nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen.
Nun lag es an Ziermeier den Turniersieg doch noch möglich zu machen. Es traf abgeklärte Spielweise auf jugendliches Ungestüm. Mit 11:9 und 11:8 verschaffte sich der Routinier erstmal einen beruhigenden Vorsprung. Im Dritten setzte sich Ungestüm, gepaart mit Potential, mit 12:10 durch. Dieses Turnier ging Ziermeier trotz seiner abgeklärten Spielweise an die Substanz und eine Energieleistung brachte ihn nach Rückstand zu Beginn des Satzes zurück um am Ende mit 11:8 den Bayerischen Pokal für die SpVgg zu sichern. Letztendlich hätte dieses Turnier auf Grund der Ergebnisse zwei Sieger verdient, doch der Sport will am Ende immer wieder nur einen Sieger sehen.

und wir haben den Pokal... M.Ziermeier, M.Koch u. P.Höser
(v.li.n.re) Foto Archiv SpVgg

Der, neben dem Aufstieg in die Oberliga, nun größte sportliche Erfolg in der bisherigen Abteilungsgeschichte beschert nun der SpVgg die Teilnahme an der Deutschen Pokalmeisterschaft. Sie findet vom 17. - 20.05.12 in Chemnitz statt.